Rosen im Mai richtig düngen — so blühen sie den ganzen Sommer üppig!

Wenn Rosen viele Knospen bilden, kräftige Triebe entwickeln und bis in den Herbst hinein schön blühen sollen, ist die Pflege im Mai besonders wichtig. Genau jetzt wachsen die Sträucher aktiv, bilden frisches Laub und bereiten sich auf die Blüte vor.

Rosen gehören zu den Pflanzen, die eine gute Nährstoffversorgung sehr zu schätzen wissen. Mit der richtigen Düngung zur richtigen Zeit können sie sich mit besonders vielen und farbintensiven Blüten bedanken.

Was brauchen Rosen im Mai?

Für viele Knospen sind vor allem Phosphor und Kalium wichtig.

Für kräftige Triebe und dichtes, gesundes Laub benötigen Rosen Stickstoff.

Junge Sträucher sollten ebenfalls versorgt werden, aber vorsichtig. Zu viel Dünger kann die empfindlichen Wurzeln schädigen.

Wann sollte man Rosen düngen?

Während der Knospenbildung eignen sich mineralische Dünger besonders gut.

Am besten düngt man abends und bei trockenem Wetter. Der Boden sollte nicht völlig ausgetrocknet sein, deshalb kann man ihn vor dem Düngen leicht anfeuchten.

Welche Dünger sorgen für den besten Effekt?

Phosphor-Kalium-Dünger fördern die Knospenbildung und unterstützen eine üppige Blüte.

Stickstoffdünger helfen beim Aufbau kräftiger Triebe und einer gesunden grünen Blattmasse.

Während der Knospenbildung kann auf feuchten Boden Calciumnitrat gegeben werden.

Ende Mai eignet sich Kaliumsulfat, um die Pflanzen zu stärken und ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten zu unterstützen.

Vor dem Anhäufeln kann Ammoniumnitrat verwendet werden.

Für aktives Wachstum kann man die Rosen zusätzlich mit einer Natriumhumat-Lösung besprühen. Dabei unbedingt die Anleitung auf der Verpackung beachten.

Natürliche Dünger, die Rosen lieben

Gut verrotteter Mist und Kompost sind wertvolle natürliche Nährstoffquellen für Rosen.

Wichtig: Frischer Mist darf nicht direkt an die Wurzeln, da er sie verbrennen kann.

Kompost kann nach dem Rückschnitt oder beim Anschwellen der Knospen ausgebracht werden. Etwa 300 g pro Strauch reichen aus.

Wenn die Triebe aktiv wachsen, kann ein Mistaufguss vorbereitet werden: mit Wasser im Verhältnis 1:10 verdünnen, etwa 10 Tage warm stehen lassen und anschließend zum Gießen verwenden.

Holzasche für Kalium und Phosphor

Holzasche liefert Kalium und Phosphor.

Man kann etwa 250 g pro Strauch bei trockenem Wetter ausstreuen oder einen Aufguss herstellen, indem man Asche mit Wasser im Verhältnis 1:2 mischt.

Kleine Hausmittel-Tricks

Benutzte Teebeutel können den Boden mit etwas Stickstoff versorgen.

Eierschalen liefern Calcium und Magnesium.

Bananenschalen stärken die Wurzeln und können manche Schädlinge fernhalten.

Auch natürliche Küchenabfälle ohne Salz können in kleinen Mengen unter Rosensträuchern vergraben werden. Beim Verrotten geben sie nach und nach Nährstoffe an den Boden ab.

Fazit

Der Mai ist ein entscheidender Monat für Rosen. Mit der richtigen Düngung bilden sie kräftige Triebe, gesundes Laub und viele Knospen. Eine gute Kombination aus mineralischen Nährstoffen und natürlichen Zusätzen kann für eine besonders schöne Blüte sorgen. 🌹

Womit düngst du deine Rosen im Frühjahr? Schreib deinen Tipp in die Kommentare 👇

Zutaten

Phosphor-Kalium-Dünger — nach Anleitung
Stickstoffdünger — nach Anleitung
Calciumnitrat — nach Anleitung
Kaliumsulfat — nach Anleitung
Ammoniumnitrat — nach Anleitung
Natriumhumat — nach Anleitung
Kompost — etwa 300 g pro Strauch
Gut verrotteter Mist
Wasser — zum Verdünnen von Mist im Verhältnis 1:10
Holzasche — etwa 250 g pro Strauch oder Aufguss 1:2 mit Wasser
Benutzte Teebeutel — optional
Eierschalen — optional
Bananenschale — optional

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